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Geschichtsunterricht in Brandenburg

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Dieser Monat lief nicht weniger stressig als vorheriger. Warum müssen die Professoren gerade kurz vor den Ferien immer noch einmal alles geben? Nun sind jedoch Ferien..Ferien.. mancher Mensch könnte mit diesem Wort so etwas wie freie Zeit, und alles tun was man schon immer machen wollte assoziieren.. naja.. für zwei Tage in diesem Monat war es dann wirklich mal soweit…

Ich habe meinen Rucksack gepackt, Wasserflasche rein, Semesterticket, Essen.. und auf gehts. Zusammen mit einem meiner besten Kumpel wurde dann die S-Bahn zum Berlin HBF genommen, der nächste Zug herausgesucht und bis zu dem Ort gefahren, der irgendwie schön klang.

Am Mittwoch sollte es Löwenberg sein. Klingt ja irgendwie königlich. Da muss es doch etwas zu sehen geben. Aufgrund einiger unglücklicher Umstände, die etwas mit meinem zwei Tage zuvor zerpflückten Handy zu tun hatten, haben wir Löwenberg aber verpasst und sind in Gransee gelandet. Ich kann euch sagen, was für ein Glück, denn Löwenberg ist -soweit ich das nun beurteilen kann – nicht mehr als eine Einöde außerhalb von Berlin, in Granberg aber ist sogar eine Königin begraben :D . Zudem konnte Granberg mit einem Pulverturm und einer richtigen Stadtmauer punkten (umso interessanter unsere Frage an ein junges Ehepaar: Gibt es hier was besonderes? :D

Tag 2 ging dann nach Bad Belzig. Auch hier hatten wir wahnsinnig glück. Die Bahn fuhr sogar direkt hin und gleich neben dem Bahnhof begrüßte uns gleich der Anblick auf eine sehr gut erhaltene Burg mit Namen Eisenhardt. Da wurden gleich wieder Erinnerungen wach an meiner Ritterbücher aus der Kindheit.
Und nur ein kurzes Zitat:

Stadtgeschichte – Zwischen gestern und morgen
Als Kaiser Otto III. dem Erzbischof Giselher von Magdeburg im 10. Jahrhundert das Anwesen „burgwardium belizi“ verehrte, konnte keiner der Beteiligten wissen, dass daraus 1000 Jahre später ein schmuckes Thermalsole-Heilbad werden würde.

Weitere Großes Highlight war schließlich die “Stadtmauer”. Ein wunderschönes “1m” langes Fleckchen Erde. Eine Schande, dass man sie überhaupt noch Stadtmauer nennen kann… sehr empfehlenswert waren dann allerdings die Postsäule, die alten Fachwerkhäuser und der Kirchplatz.

Im Folgenden noch ein paar Impressionen :

Nächstes Mal werde ich dann auch mal nach Büchsen in Brandenburg sammeln ;)

FAZIT: Tasche packen und einfach mal eine Tagestour IRGENDWO hin :D